Unsere Studien und Anwendungsbeobachtungen

Wissenschaftliche Studien müssen sorgfältig durchdacht, geplant und durchgeführt werden. Nur so kann man aussagekräftige Ergebnisse und Antworten erwarten. Und nur so war und ist es dem Biogena Wissenschaftsteam möglich, zusammen mit Partnerärzten und externen Wissenschaftlern bemerkenswerte Wirksamkeitsnachweise für Mikronährstoffe zu erstellen.


 

Die Enzym-Studie

Enzyme sind Eiweiße, die bei der Verdauung eine wichtige Rolle spielen. Einige Enzyme haben aber auch noch andere Fähigkeiten und können im Körper aktiv werden und zum Beispiel gegen Schmerzen helfen. Das Biogena Wissenschaftsteam unter der Leitung des Orthopäden Dr. Frank Düren untersuchte in einer Studie, ob bestimmte Enzyme unspezifische Rückenschmerzen günstig beeinflussen können.

Wissenschaftlicher Hintergrund
Bereits in den 1950er Jahren konnten der Arzt Prof. Dr. Max Wolf und der Biologe Dr. Karl Ransberger wissenschaftlich nachweisen, dass bestimmte Eiweiße - etwa aus der Ananas und der Papaya (Bromelain und Papain) - Verletzungen mit Entzündungen schneller ausheilen lassen. Dies war der Beginn der systemischen Enzymtherapie, die heute bei Verletzungen, zur Beschleunigung von Heilungsprozessen nach Operationen, bei rheumatischen Beschwerden, Entzündungen aller Arten und in der Onkologie als komplementäre Therapie weltweit eingesetzt wird.

Das Biogena Wissenschaftsteam wollte nun wissen, ob eine Kombination spezieller Enzyme in Verbindung mit anderen Substanzen bei unspezifischen Rückenschmerzen helfen. Durch diese Schmerzen wird die Lebensqualität der Patienten oft langfristig stark beeinträchtigt.

Das Test-Präparat
Zur Anwendung kam das Biogena-Präparat DoloZym® forte Gold mit proteolytischen Enzymen (Bromelain, Papain, Trypsin, Chymotrypsin) und Bioflavonoiden (Quercetin und Bioflavonoide aus Citrus und Traubenkernen).

Die Methode
An der Studie nahmen 46 Teilnehmer mit unspezifischen Rückenschmerzen teil. Bei den freiwilligen Teilnehmern wurde zu Beginn der Studie der Einschränkungsgrad bei Bewegungen und im täglichen Leben ermittelt. Der dazu verwendete Oswestry-Rückenschmerz-Fragebogen ist international anerkannt und wird in klinischen Studien eingesetzt. Dabei werden eine Reihe von Daten erhoben, z. B. Schmerzen beim Gehen, Stehen, Heben, Sitzen oder Einschränkungen beim Reisen und Schlafen. Da Rückenschmerzen oft mit Depressionen einhergehen, wurde zusätzlich noch der WHO-5-Fragebogen eingesetzt, der es ermöglicht, Hinweise auf eine vorliegende Depression zu ermitteln.

Die Probanden wurden nach dem Zufallsprinzip eingeteilt: 25 Personen erhielten DoloZym® forte Gold, 21 Personen erhielten wirkstoff-freie, mit Zellulose gefüllte Placebo-Kapseln. Nach vierwöchiger Verwendung von 2 x 3 Kapseln täglich (nüchtern) wurden wieder der Einschränkungsgrad mittels Oswestry-Fragebogen sowie Wohlbefinden und Depressionsanzeichen mittels WHO-5-Fragebogen erhoben. Die Daten von insgesamt 33 Teilnehmern (17 Teilnehmer mit DoloZym® forte Gold, 16 Teilnehmer der Placebo-Gruppe) konnten ausgewertet werden.

Das Ergebnis

  • Die statistische Auswertung der Daten ergab eine deutliche (signifikante) Wirkung des Präparats Biogena DoloZym® forte Gold gegenüber Placebo. Der Gesamtwert für „rückenschmerzbedingte Einschränkungen bei der Bewältigung des Alltags“ verbesserte sich bei den Teilnehmern der Gruppe, die DoloZym® forte Gold einnahm, innerhalb von 4 Wochen um27,2 %, während sich dieser Wert bei den Teilnehmern der Placebo-Gruppe um 12,3 % verschlechterte.
  • Die Schmerzen sanken bei der Enzymgruppe um 26,5 %, während sie in der Placebo-Gruppe unverändert blieben. Was die Schlafqualität betrifft, so gingen die Beeinträchtigungen in der Enzymgruppe um 26,8 % zurück, in der Placebo-Gruppe blieben sie gleich.
  • Und zu den Depressionen: Insgesamt ergaben sich bei 23 der 33 ausgewerteten Teilnehmern (70 %) zu Beginn der Studie Hinweise auf das Vorliegen einer Depression. Durch Einnahme von DoloZym® forte Gold reduzierte sich der Anteil der Personen mit Anzeichen für das Vorliegen einer Depression um 60,0 % (von 10 auf 4 Personen), in der Placebo-Gruppe nur um 30,7 % (von 13 auf 9 Personen).
  • Diese Studie hat gezeigt, dass der Einsatz eines diätetischen Präparats mit natürlichen Enzymen rückenschmerzbedingte Einschränkungen bei der Bewältigung des Alltags signifikant reduzieren kann.

 

Die Autoren der Studie
Studienleiter: Dr. med. Frank Düren, Facharzt für Orthopädie, D-83224 Grassau
Dr. Ina Viebahn, Ernährungswissenschaftlerin Biogena-Wissenschaftsteam, Koordination wissenschaftliche Studien
Barbara Fäth-Neubauer (Dipl. oec. troph. Univ.) Ernährungswissenschaftlerin, Leitung Biogena-Wissenschaftsteam

 


 

Die Griffonia-Studie

Griffonia simplicifolia ist der wissenschaftliche Name der afrikanischen Schwarzbohne. Sie wird in Afrika seit alters her als Stimmungsaufheller und als Aphrodisiakum eingesetzt. Das Biogena Wissenschaftsteam unter der Leitung des Salzburger Allgemeinmediziners Dr. Walter Wührer untersuchte daher die Wirkung von Griffonia bei depressiven Verstimmungen, Angststörungen und bei Stressbelastung.

Wissenschaftlicher Hintergrund 
Griffonia simplicifolia steht in enger Verbindung zum „Glückshormon“ Serotonin. Aus der Griffonia wird 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) gewonnen, eine natürliche Aminosäure, die in unserem Organismus zum Hormon Serotonin umgewandelt wird. Somit stellt die Aminosäure 5-HTP eine Vorstufe des Serotonins dar. Von diesem Hormon wiederum weiß man, dass es einen Einfluss auf die Stimmung hat, wodurch es im Volksmund als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Ein ausreichend hoher Serotoninspiegel steht in engem Zusammenhang mit positiver Stimmung, mit einem Gefühl der Zufriedenheit, mit einer Verminderung von Angst. Umgekehrt sind depressive Verstimmungen und Angstzustände mit einem Mangel an Serotonin vergesellschaftet.

Das Test-Präparat
Biogena ging noch einen Schritt weiter und wollte wissen, ob das aus der Griffonia gewonnene 5-HTP in Verbindung mit verschiedenen B-Vitaminen (eine Kombination, wie sie in dem Produkt Biogena Griffonia50 Serolution® vorliegt) bei depressiven Verstimmungen, leichten Angstzuständen und unter Stressbelastung wirkt.

Die Methode
Zu diesem Zweck konnten 69 Personen mit Anzeichen von Depressionen, Ängsten oder starkem Stress über Biogena Partner-Ärzte als Teilnehmer dieser Studie gewonnen werden. Die eine Gruppe verwendete Biogena Griffonia50 Serolution® (2 Kapseln täglich) über einen Zeitraum von drei Wochen, die andere Gruppe (Placebo-Gruppe) erhielt wirkstoff-freie Zellulosekapseln. Zu Beginn und am Ende der Studie wurden Depression, Ängste und Stressbelastung bei den Teilnehmern mit Hilfe des international eingesetzten DASS–Fragebogens (Depression, Anxiety, Stress Scales) erhoben.

Das Ergebnis

  • In allen drei Kategorien schnitt das Testpräparat deutlich besser ab als das Placebo, also die Zellulosekapseln.
  • Bei der Depression verbesserte sich der Gesamtwert durch die Einnahme von Biogena Griffonia50 Serolution® um 45 %, in der Placebo-Gruppe waren es 22 %.
  • Der Gesamtwert für Angst reduzierte sich in der Griffonia-Gruppe um 63 %, im Gegensatz zu 34 % in der Placebo-Gruppe.
  • Ähnlich beim Stress: hier verbesserte sich die Griffonia-Gruppe um 50 %, die Placebo-Gruppe um 39 %.
  • Die Verbesserungen bei Depression und Angst gelten übrigens als statistisch signifikant, was bedeutet, dass die Wirkung mehr ist, als nur Zufall.

 

Die Autoren der Studie
Studienleiter: Dr. med. Walter Wührer Arzt für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Ina Viebahn, Ernährungswissenschaftlerin Biogena-Wissenschaftsteam, Koordination wissenschaftliche Studien
Barbara Fäth-Neubauer (Dipl. oec. troph. Univ.) Ernährungswissenschaftlerin, Leitung Biogena-Wissenschaftsteam